Hallo alle zusammen,
nach langem hin und her haben wir es nun endlich geschafft und sind verlobt *freu*
Ring und Antrag gab es bei 'nem romantischen Abendessen- soweit so gut-
aber jetzt fangen auch schon die ersten Probleme an, wie den Eltern sagen ?
Im Moment ist die Idee gemeinsam mit seinen Eltern essen zu gehen und es ihnen dann mitzuteilen.
Meinem Vater und meinen Großeltern würde ich es gerne so sagen.
Mein Verlobter ist davon so gar nicht angetan ihm wäre am liebsten ein großes gemeinsames Essen, bei dem meine Eltern oder zumindest ein Teil davon ( sprich mein vater plus Freundin) dabei wären und anschließend nochmal ein gemeinsamer Besuch bei meiner Mutter.
Nun ist es aber so, dass ich mit meiner Mutter und dem dazugehörenden Teil der Familie seit einiger Zeit keinen Kontakt mehr habe, was ich persönlich sehr schade finde.
Meine Mutter und mein Vater sind geschieden, ich bin bei meinem Vater und meinen Großeltern aufgewachsen, meine Brüder bei meiner Mutter.
Vor kurzem kam es dann zu einem Riesenstreit weil meine Brüder meinen Vater bis fast ins Gefängnis auf Unterhalt verklagt haben, weswegen ich auch zu ihnen den Kontakt abgebrochen habe. Auch zu meiner Großmutter mütterlicherseits, sowie zu meinem Großvater und meiner Patenonkel habe ich seit dem keinen Kontakt mehr, obwohl ich bis letztes Jahr sogar zusammen mit meiner Großmutter gearbeitet habe.
Sie hat mir dann aber nicht mal mehr zu meinem Geburtstag gratuliert oder zu Weihnachten angerufen. Eigentlich sehe ich meine Brüder jetzt nur noch hin und wieder, wenn sie bei meinen Großeltern väterlicherseits zu Besuch sind.
Mein Vater versteht sich mit meiner Mutter überhaupt nicht mehr, die reden nicht mal miteinander.
Deswegen wollte ich es was die Verlobung angeht jetzt so machen, dass ich meinen Vater und meine Großeltern bei meinem nächsten Besuch darüber informiere und dem Rest der Familie ( also dem müttlerlichen Teil) lediglich ' ne Karte schreibe, oder sie in den E-mail Verteiler über die Benachrichtigung unserer Verlobung aufnehme- Findet ihr das zu arg, wie würdet ihr das machen ?
Das nächste ist, dass wir uns nun schonmal an die Gästeliste gesetzt haben und es gibt einen "theoretischen Entwurf" mit dem mütterlichen Teil meiner Familie ( was auch der größere Teil ist) und eben auch den ohne. Im Moment bin ich wirklich so schlecht auf die alle zu sprechen, dass ich wirklich dazu tendiere meinen Teil der Gäste von knapp 60 auf gerade mal noch 11 ( Oma, Opa, Papa,Freundin, Tochter,bester Freund,Freundin, Grundschulfreund,Lebensgefährtin,Kind,Trauzeugin) zu reduzieren.
Schließlich ist es ja auch nicht so, dass wir Geld zum Fenster rausschmeißen können und ich ehrlich gesagt keine Lust habe Geld für Leute auszugeben, die mir die letzten Jahre alles andere als angenehm gemacht haben und bei denen ich auch noch befürchten muss, dass sie mir diesen Tag zerstören werden- Könnt ihr das verstehen?
Der Gästelistenteil meines Mannes beträgt nämlich auch nochmal 60 Personen....
Vielleicht habt ihr ja ein paar Ideen ???
Achja die Eckdaten:
2.10.13 Polterabend
3.10.13 feiertag zum ausruhen
4.10.13 Standesamt
5.10.13 Kirche