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Hochzeitsgedichte

Hochzeitsgedichte dürfen auch Hochzeiten nicht fehlen ob vorgetragen oder in Glückwunschkarten, sie passen immer.
Hochzeitsgedichte
Ein Bisschen mehr Freude,
weniger Streit,
etwas mehr Güte,
weniger Neid,
auch viel mehr Wahrheit immerdar,
und viel mehr Hilfe bei Gefahr,
ein Bisschen mehr wir,
weniger ich,
ein Bisschen mehr Kraft,
nicht so zimperlich,
und viel mehr Blumen während des Lebens,
denn auf Gräbern sind sie vergebens.
(unbekannt)
Womit ihr uns eine Freude könnt machen?
Da gäbe es sicher viele Sachen
doch das hat noch Zeit bis zum großen Fest,
welches bis ... auf sich warten lässt.

(Melanie Krebs)

Über alles hat der Mensch Gewalt, nur nicht über sein Herz.

(Friedrich Hebbel)

Der Wunder größtes ist die Liebe.

(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

Alles, worauf die Liebe wartet, ist die Gelegenheit.

(Miguel de Cervantes)

Der Schlüssel zum Herzen der Menschen wird nie unsere Klugheit, sondern immer unsere Liebe sein.

(Hermann Bezzel )

Gebt Eurer Liebe Raum, lasst die Winde des Himmels zwischen Euch tanzen.

(Khalil Gibran)

Wenn du die Berührung mit der inneren Stille verlierst, verlierst du den Kontakt mit dir selbst. Wenn du den Kontakt mit dir selbst verlierst, verlierst du dich in der Welt.

(Eckhart Tolle)

Niemals ist Liebe Festhalten.
Aber Liebe ist auch nicht Loslassen.
Liebe ist Dasein.
Ganz gleich, ob es schön ist oder schrecklich,
ob es Angst macht oder Freude.
Liebe umfasst alles und flieht vor nichts.

(Safi Nidiaye)

Wir haben viel füreinander gefühlt,
und dennoch uns gar vortrefflich vertragen,
Wir haben oft „Mann und Frau“ gespielt,
und dennoch uns nicht gerauft und geschlagen.
Wir haben zusammen gejauchzt und gescherzt,
und zärtlich uns geküsst und geherzt.
Wir haben am Ende, aus kindischer Lust,
„Verstecken“ gespielt in Wäldern und Gründen,
und haben uns so zu verstecken gewusst,
dass wir uns nimmermehr wiederfinden.

(Heinrich Heine)

Das Leben wäre vielleicht einfacher,
wenn ich dich gar nicht getroffen hätte.
Weniger Trauer jedes Mal,
wenn wir uns trennen müssen
weniger Angst vor der nächsten
und übernächsten Trennung.
Und auch nicht soviel von dieser machtlosen Sehnsucht,
wenn du nicht da bist, die nur das Unmögliche will
und das sofort im nächsten Augenblick und
die dann, weil es nicht sein kann betroffen ist
und schwer atmet.
Das Leben wäre vielleicht einfacher,
wenn ich dich nicht getroffen hätte.
Es wäre nur nicht mein Leben.

(Erich Fried)

Dafür, dass du bis in die Fingerspitzen
anwesend bist, dass es dich verlangt,
dafür, wie du die Knie biegst
und mir dein Haar zeigst,
für deine Temperatur
und deine Dunkelheit;
für deine Nebensätze,
das geringe Gewicht der Ellbogen
und die materielle Seele,
die in der kleinen Mulde
über dem Schlüsselbein schimmert;
dafür, dass du gegangen
und gekommen bist, und für alles,
was ich nicht von dir weiß,
sind meine einsilbigen Silben
zuwenig, oder zuviel.

(Hans Magnus Enzensberger)

»Möcht‘ mich als Staub vor die Füße dir legen,
Will dich bewegen wie die Winde das Laub,
Wollt‘ Küsse dir geben, soviel Tropfen im Regen,
Liebe ist blind, doch du, Geliebte, bist taub.
Hätte ich Hände, soviel Blätter die Bäume,
Sie alle sollten für dich nur sich regen,
Für dich sterb ich stündlich
im Lied meiner Träume.
Und kann mich selbst nur im
Traum noch bewegen.

(Max Dauthendey)

»Die Sturmnacht hat uns vermählt
In Brausen und Toben und Bangen:
Was unsre Seelen sich lange verhehlt,
Da ist‘s uns aufgegangen.
Ich las so tief in deinem Blick
Beim Strahl vom Wetterleuchten:
Ich las darin mein flammend Glück,
In seinem Glanz, dem feuchten.
Es warf der Wind dein duftges Haar
Mir spielend um Stirn und Wangen,
Es flüsterte lockend die Wellenschar
Von heißem tiefem Verlangen.
Die Lippen waren sich so nah,
Ich hielt dich fest umschlungen;
Mein Werben und dein stammelnd Ja,
Die hat der Wind verschlungen

(Hugo von Hofmannsthal)

Herz, mein Herz, was soll das geben?
Was bedränget dich so sehr?
Welch ein fremdes, neues Leben!
Ich erkenne dich nicht mehr.
weg ist alles, was du liebtest,
weg, warum du dich betrübtest,
weg dein Fleiß und deine Ruh –
Ach, wie kamst du nur dazu!
Fesselt dich die Jugendblüte,
diese liebliche Gestalt,
dieser Blick voll Treu und Güte
mit unendlicher Gewalt?
Will ich rasch mich ihr entziehen,
mich ermannen, ihr entfliehen,
führet mich im Augenblick,
ach, mein Weg zu ihr zurück.
Und an diesem Zauberfädchen,
das sich nicht zerreißen läßt,
hält das liebe, lose Mädchen
mich so wider Willen fest;
muss in ihrem Zauberkreise
Leben nun auf ihre Weise.
Die Verändrung, ach, wie groß!
Liebe! Liebe! lass mich los!

(Johann Wolfgang Goethe)

Wer je gelebt in Liebesarmen,
Der kann im Leben nie verarmen;
Und müßt er sterben fern, allein,
Er fühlte noch die selge Stunde,
Wo er gelebt an ihrem Munde,
Und noch im Tode ist sie sein.

(Theodor Storm )

Adam und Eva haben’s Lieben erdacht, ich und mein Schätzle haben’s auch so gemacht.

(Clemens Brentano)

Abschied an den Leser

Wenn du von allem dem,
was diese Blätter füllt,

Mein Leser,
nichts des Dankes
wert gefunden:

So sei mir wenigstens
für das verbunden,

Was ich zurück behielt.

(Gotthold Ephraim Lessing)

Vergeben? Ich? Dir?
Längst.
Ich tat´s, noch eh ich`s wusste.

Aber vergessen? Vergessen? ... Ach, wenn ich´s könnte!

Oft,
mitten im hellsten Sonnenschein,
wenn ich fröhlich bin und ... an nichts denke",
plötzlich,
da,
grau hockt es vor mir,
... wie eine Kröte!

Und Alles, Alles schein mir wieder schaal. Schaal und trostlos.
Das ganze Leben.

Und ich bin traurig. Traurig über dich
... und mich.

(Arno Holz)

Man hört immer von Leuten,
die vor lauter Liebe
den Verstand verloren haben;
aber es gibt auch viele,
die vor lauter Verstand
das Herz verloren haben.

(Jean Paul)

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