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Traumhochzeit in Gefahr!

21.02.2010
Traumhochzeit in Gefahr!

Untertitel:

Von Pontius zu Pilatus, oder doch besser Judas?

Sehr aufregend fing die letzte Woche an, mit der niederschmetternden Nachricht, die Gemeinde Gleisdorf würde uns nicht im Schloß trauen. Laut Gesetzestext muß der Trauungsort dem Ereignis würdig, öffentlich zugänglich und vor Umwelteinflüssen geschützt sein. Das Schloß kann das wohl nicht bieten?

Die Begründung war, zum einen würden die personellen Ressourcen nicht ausreichen. Nun, was sollen wir sagen, die ebenfalls chronisch unterbesetzt sind - Patienten wegschicken, Kunden mit EDV Problemen den Stinkefinger zeigen? - Organisation ist alles - Zum anderen wäre der bürokratische Aufwand zu groß. Ich denke, für 360,- lt. Tarifvereinbarung darf man sich schon ein wenig Arbeitseinsatz erwarten.

Kampflos wollten wir aber nicht aufgeben. Ich mußte nur die "Staatssekretärin" mit dem Auftauchen einer heulenden Monsterbraut bedrohen, dann hat sie uns bereitwillig einen Termin beim Bürgermeister von Gleisdorf gegeben.

Das Gespräch verlief alles andere als befriedigend. Es wurde (seinerseits) viel geredet, aber nix gesagt, und unsere Argumentation wurde sofort im Keim erstickt. Fazit: wir werden kein Präzedenzfall!

Plan B mußte her, der wie folgt aussieht. Wir haben in der Gemeinde Laßnitzhöhe einen äußerst reizenden Standesbeamten gefunden, der uns dabei unterstützt, die Trauung nach unseren Wünschen und Vorstellungen auszurichten. Er ist ein pensionierter Schuldirektor, der Trauungen seit 36 Jahren in seiner Freizeit durchführt und seine Quote liegt bei 18% (Scheidungen). Also, wenn das kein Zeichen ist ;-)

Traumhochzeit gerettet!

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Gabriela und Thomas