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Hochzeitsmesse ...die zweite

10.01.2010

Noch 216 Tage bis zur Hochzeit...

also besuchten wir heute die Hochzeitsmesse in der Grazer Stadthalle.

Nun ja, was soll ich sagen... Nachdem wir uns durch den Morast (genannt Parkplatz) gekämpft hatten (bezahlen mußten wir 4,-; Schuhreinigung exkl.), trafen wir zunächst auf zwei eher gelangweilt dreinschauende Damen an der Messekasse und dann auf viele, viele Menschen (4 Themenbereiche).

Endlich im ersten OG angekommen, schlängelten wir uns durch den ersten Gang, bekamen ungefähr 5 Papier- und Plastiktüten mit diversestem Infomaterial in die Hand gedrückt (Gegenwehr nicht möglich), und landeten schließlich bei Zahnprothesen und Hörgeräten. Das plötzlich gestiegene Durchschnittsalter hat uns zunächst verwirrt (bestimmt vom Veranstalter so gewünscht, da sich plötzlich 2 weitere Tüten in unseren Händen wiederfanden). Als wir dann aber realisiert hatten, dass wir bereits einen anderen Themenberich erreicht hatten, konnte uns nichts mehr aufhalten.

Wir wühlten uns durch Eheringe, Tischdekorationen, Meere aus Chiffon und Taft, gesprächigen Kosmetikerinnen, ...

Den Eheringen haben wir uns genauer gewidmet, zunächst probiert, doch als wir uns dem finanziell, informativen Teil widmen wollten, dröhnte es plötzlich aus der Sound-Anlage (die Modenschau hatte begonnen - Unterwäsche und Bademode ?! ersteres verstehe ich noch...). So blieb uns nichts anderes übrig, als lästige Zahlencodes (genannt Preislisten, Preise stehen ja nicht im Katalog, sie müssen mühsam aus einer eigenen Liste zusammengesucht werden) einzupacken und weiterzuwandern.

Ein Fotograph ist auch noch nicht gebucht, also als nächtes die Stände der Künstler abklappern, was uns direkt in die Arme eines Fossils getrieben hat ... das letzte woran ich mich hierbei noch erinnere ist der Gedanke: "wo bleibt die Dröhnung aus der Musikanlage, wenn man sie braucht?!" Irgendwann konnten wir uns dann los reißen (ich glaube, mein Schatz hat mich gerettet), und wir haben noch ein sympathisches Exemplar dieser Innung gefunden, der aber offenbar nicht so professionell arbeitet wie die anderen, weil er nicht für ca. 3 Stunden Arbeit mindestens 3 Monatsgehälter verlangt.

Alles in allem war es aber ein sehr informativer Tag, den wir bei einem gemütlichen Mittagessen ausklingen ließen ...

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Gabriela und Thomas